Eigene Lyrik, Fotos und Bilder




Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.



14. November 2016

Lesung im Tuchmuseum in Remscheid-Lennep



 

Ich bestaune Exponate

Lesung im Tuchmuseum in Remscheid-Lennep am 12.11.2016
Ich las aus meinen Kurzgeschichten.

12. November 2016

Von Ihnen zu hören





für Ihre Tochter


Von Ihnen zu hören,
Herr Z,
unverhofft,
wie ein Lichtstrahl
aus diesem verhangenen Himmel.

Von Ihnen zu hören,
von einer Fremden,
die Ihnen nah ist
und weiß von Ihrem weiteren Leben.

Und doch, auch mir waren Sie nah,
bei den flüchtigen Begegnungen
auf unseren kurzen Wegen
über die langen Büroflure.

Und war es nur
die eine Zeile eines Gedichtes lang,
die Sie rezitierten mit Lächeln,
das mich zurückließ mit roten Wangen,

während Sie schon davoneilten
zur Tür am Ende des Flures,
durch die ein Lichtstrahl fiel,
der das Dämmern erhellte.

(c) Annette Gonserowski

10. November 2016

Zwillinge - Buch von Michael und Peter Stracke





Peter Starcke und ich

Bei der Verleihung des Alfred Müller-Felsenburg-Preises für aufrechte Literatur 2016 begegnete ich Peter Starcke, dem Bruder meines verstorbenen Dichterfreundes Michael Starcke.
Das von beiden Zwillingsbrüdern gemeinsam geplante Buch "Zwillinge" ist nun im Erif-Verlag erschienen.
Peter Starcke signierte ein Exemplar für mich.

Es ist für mich eine große Freude, dass in diesem Buch nicht nur Gemälde von Peter Starcke und Texte von Michael Starcke erschienen sind, sondern auch das mir gewidmete Gedicht "gefühlte Zwillingsschwester - für Annette".



7. November 2016

Alfred Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur 2016

Gestern besuchte ich die Preisverleihung des Alfred Müller-Felsenburg-Preises für aufrechte Literatur im Westfälischen Literaturbüro in Unna.

In diesem Jahr erhielt ihn die bezaubernde Offenbacher Schriftstellerin Safiye Can für ihr beeindruckendes Werk.
Es war wunderschön ihrer Ehrung beizuwohnen, sie kennenzulernen und ihren Worten zu lauschen.

Dazu erinnerte mich die Veranstaltung an die Preisverleihung vor 10 Jahren, als mir der Preis für mein Lebenswerk verliehen wurde.


Safiye Can inmitten der Jury und Laudatoren
v.r.: Safiye Can, Velina van der Gaag, ich (Annette Gonserowski)

 

 
Safiye Can bekommt den Preis verliehen
 




Die Preisträgerin signiert ein Buch für mich.

 


Unterhaltung

 



Und hier Fotos der Preisverleihung vor 10 Jahren.
Die Verleihung fand in der Thalia-Buchhandlung in Hagen statt.
Übergabe erfolgte vom Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Herrn Dr. Fischer.
v l.: Hermann Multhaupt (ebenfalls Preisräger), Alfred Müller-Felsenburg, ich, Herr Reichart

von l. vorne: mein Zwillingsbruder Ulrich Köhler, der die Laudatio hielt, Dr. Fischer und ich

2. November 2016

Bilder einer (unserer) Ausstellung

Bei der Eröffnung

Es waren schon zum Eröffnungszeitraum viele Interessierte gekommen.

Meine visuelle Poesie auf dem Bildschirm

Sie fand immer wieder Beachtung

Und auch die Gedichtbanner und Aquarelle


Die Ausstellung unserer Künstlergruppe Kultur Pur war ein Erfolg.
Sehr viele Besucher besichtigten während des Tages unsere Werke.
Ich hatte neben Aquarellen, die spanische und deutsche Augenblicke zeigten, auch Gedichtbanner und erstmals visuelle Poesie auf dem Bildschirm ausgestellt.

Es war für mich schön zu sehen, dass meine Gedichte  positive Beachtung fanden.

30. Oktober 2016

Kunst

 
 
Meine Künstlerkollegin Silvia Baukloh überraschte mich mit einer stilisierten Weltkugel. Darauf hat sie mein Gedicht geschrieben!

Ich hab mich sehr gefreut, das bestaunen zu können! Danke, liebe Silvia für diese liebe Idee.

29. Oktober 2016

Ausstellung Lebensmittelpunkt



 
 
 
Die Ausstellung
der Künstlergruppe Kultur Pur
findet am Dienstag, 1.November 2016,
im Kreativzentrum
Kölner Straße 65, 58566 Kierspe
von 10.00 bis 17.00 Uhr statt.
 
Es beteiligen sich:
Ilka Albrecht: Fotografie
Silvia Baukloh: figurale Kunst
Christophe Bossu: Malerei und Lyrik
Annette Gonserowski: Malerei und Lyrik
Andreas Koch: Gitarrenmusik
Sabine Kramer: Malerei und Objektkunst
(auf dem Foto von links zu sehen)


Ich werde neben Auqarellen, die kleine, erlebte Momentaufnahmen darstellen, Gedichtbanner und visuelle Poesie, die auf einem Bildschirm zu sehen ist, ausstellen.

Ich würde mich über Deinen/Ihren Besuch sehr freuen.

25. Oktober 2016

2. Bubenreuther Literaturwettbewerb



An dem 2. Bubenreuther Literaturwettbewerb habe ich mich beteiligt.
Ich freue mich, dass meine Geschichte "Begegnung im Regen" ausgewählt und in die Anthologie "2. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2016" aufgenommen wurde.

12. Oktober 2016

Rezension: Berlin - Entdecken. Beobachten. Ausmalen von Eunhye Kim


Berlin.

Hauptstadt und vibrierende Metropole, Historie und Neuzeit, Regierung, Business und stille Orte. , Stadt der Gegensätze. Ziel von Menschen aus aller Welt.

Die  junge Künstlerin Eunhye Kim aus Süd-Korea widmete dieser Stadt mit ihrer Kunst ein ganzes Buch.

Eunhye Kim verbrachte ihre Kindheit auf dem Lande in Süd-Korea und träumte davon, die Welt zu entdecken. Mit 20 Jahren machte sie sich auf, fremde Länder zu bereisen, Menschen und Land zeichnerisch festzuhalten.

So entstand auch dieses wunderbare Buch.  Es ist ihr erstes Buch und somit etwas ganz Besonderes für sie. Aber auch für jeden Berlin-Liebhaber oder Anhänger des Urban Sketching ist es ein ganz besonders Buch. Mit diesem Ausmalbuch lädt uns die Künstlerin ein, mit ihren Augen Berlin neu zu entdecken, sich selbst auf eine Entdeckungsreise durch Berlin zu begeben. Vielen Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten der internationalen Hauptstadt widmete sie ein kunstvolles Ausmalbild:  so u.a. dem Kreuzberger Kanalufer, des Tempelhofer Feldes, der Eastside Gallery, dem Alexanderplatz, der Museumsinsel, der Siegessäule und vielen Orten mehr. Menschenszenen in Cafes,  auf Straßen und Plätzen spiegeln das Pulsieren der Stadt. In ihren Bildern gibt die Künstlerin  stets einen versteckten Hinweis auf den Ort, den sie zeichnerisch filigran festhielt.

Ein herrliches Buch, das fasziniert. Es atmet Begeisterung aus, die ansteckt. Es sind nicht nur die wunderbaren Zeichnungen, nein, es ist die Stimmung, die sie widerspiegeln. Aus jedem Bild spürt man die Liebe und Begeisterung der Künstlerin zu dieser Stadt und ihren Menschen. Sie entfachen sofort eine Sehnsucht nach Berlin und so möchte man sich umgehend aufmachen, diese Orte aufzusuchen, zu suchen und aus der Perspektive der Künstlerin zu entdecken. Und dabei die Bilder auszumalen, sie bunt zu färben nach dem eigenen Empfinden oder der Realität der erhabenen Gebäude.

Aber man muss natürlich nicht nach Berlin reisen, um in die Bilder und damit in die Stadt einzutauchen. Man kann es überall genießen und dabei malend entspannen. An jedem Ort der Welt versetzt es für die Zeit des Ausmalens oder des Betrachtens in den besonderen Flair Berlins.

Ich danke der Künstlerin für dieses Buch und dem Verlag für die Herausgabe. Es wird spannend sein, den weiteren künstlerischen Weg von Eunhye Kim zu verfolgen und auf weitere Veröffentlichungen zu hoffen.

 

Annette Gonserowski

 

Berlin

Entdecken. Beobachten. Ausmalen

Eunhye Kim

 

Reihe Gestalte deine Welt

Christopherus-Verlag

ISBN 978-3-86230-363-2

Art. 30363,

 

11. Oktober 2016

Einladung zur Lesung im Tuchmuseum

Hiermit lade ich zur Lesung im Tuchmuseum ein.

12.11.2016
von 15 - 17 Uhr

Tuchmuseum Lennep
Hardtstraße

Eintritt: 2 Euro
mit der Möglichkeit der Besichtigung des Museums.

Mehr über das Museum:

http://www.anna-hardt-stiftung.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Tuchmuseum_Lennep




Leseraum


Unsere 1. Vorsitzende Velina van der Gaag bei Besichtigung der Weberei

6. Oktober 2016

Lesung im Literaturhotel




 
 
Die Lesung im Literaturhotel war sehr erfolgreich:
für den Veranstalter, die Besucher und für mich.
 
Dank an alle, die mir lauschten.

5. Oktober 2016

Nach der Lesung ist vor der Lesung


Am 06.10.2016 (Donnerstag) um 15Uhr im Literarturhotel Franzosenhohl in Iserlohn findet unter der Reihe "Regionalautoren" die traditionelle Herbst-Lesung des Autorenkreises Ruhr-Mark e.V. statt.
Folgende Autorinnen und Autoren lesen ihre Werke vor:
Peter Teuchert, Helmut Rücker, Regina Lindemann und ich .

Lyrik und Prosa wechseln sich ab, auch Krimi- und Belletristik-Freunde sind herzlich eingeladen.

Ort:
Literaturhotel Franzosenhohl
Danzweg 25
58644 Iserlohn

Die Veranstaltung beginnt um 14:30Uhr mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, die eigentliche Lesung beginnt um 15Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen sind telefonisch unter 02371-820 720 
oder per E-Mail unter info@literaturhotel-franzosenhohl.de 
notwendig.

Hier geht es zu den Vorstellungstexten der einzelnen Lesenden:

4. Oktober 2016

Lesung im Fritz-Linde-Museum - Pressebericht


 
 
Die Lesung im Fritz-Linde-Museum war für Veranstalter, Autoren, Musiker und Besucher ein voller Erfolg, der sich auch im Pressebericht niederschlug.
 
Ich danke allen, die unsere Veranstaltung ermöglichten und/oder besuchten. Insbesondere danke ich auch der Presse, die im Vorfeld wiederholt auf unsere Lesung mit Musik hinwies! Natürlich danke ich auch Andreas und Christophe, dass wir wieder einmal eine Lesung mit Musik gemeinsam machten.
 

3. Oktober 2016

Lesung im Fritz-Linde-Museum





Vorfreude auf die Lesung

Es ist rappelvoll



Auch die andere Seite des Raumes ist gefüllt

Andreas spielt wunderbar Gitarre


Christophe und ich vor der Lesung


Austausch nach der Lesung




Die Lesung im Fritz Linde-Museum war für uns, die Veranstalter und die Besucher ein voller Erfolg. Es kamen soviele an Lyrik mit Musik Interessierte, wie das kleine Museum sie noch nie gehabt hatte. Es mussten noch Stühle aus der Nachbarschaft herbeigeschafft werden.
Eine wunderschöne Atmosphäre und am Ende der Veranstaltung eine wunderbare Resonanz für Christophe Bossu, Andreas Koch und mich.

Es war schön!

27. September 2016

Herbstgedichte in Spanischer Zeitung



In den Costa Blanca-, Costa del Sol-,Costa Calida-Nachrichten, die gemeinsam die größte deutschsprachige Wochenzeitschrift in Spanien für die Bereiche Wirtschaft, Kultur, Zeitgeschehen und Sport bilden, erschienen jeweils eine ganze Seite mit meinen Gedichten.

Ich freue mich darüber und bedanke mich bei dem Redaktionsteam!

21. September 2016

Zeitungsartikel in der Meinerzhagener Zeitung



Die Spalte, die die Nacht vom Tage trennt

 
Als ich heute Morgen das Morgenrot sah, fiel mir das nachstehende, vor langer Zeit geschriebene Gedicht ein.  Darum veröffentliche ich es heute und erzähle seine Geschichte:
 
 
Morgengrauen

Du schenktest mir
die Spalte,
die die Nacht
vom Tage trennt,
die voller Hoffnung ist
auf einen Morgen.
Ich nannte sie
Morgengrauen
und Du lachtest.
 
Es ist T. Papagiannopoulos gewidmet. Er arbeitete in der gleichen Firma wie ich. Irgendwann kamen wir in einen Austausch über meine Gedichte und er bat um eine Auswahl, von denen er das eine oder andere übersetzen wollte. Das "Erloschenes Feuer" hat er übersetzt. Leider starb er kurze Zeit später überraschend, so dass es bei dem einen Gedicht blieb. Es macht es mir unendlich wertvoll.
Bei der Übersetzung tauchte er tief in die altgriechische Sprache ein und fand für mein Wort Morgengrauen den transzendenten Begriff der Spalte, die die Nacht vom Tage trennt. Das Gespräch darüber war fröhlich und ich widmete ihm das Gedicht "Morgengrauen".
Die Gespräche mit ihm waren für mich unbeschreiblich schon. Er ließ mich an seinen tiefen, philosophischem Gedanken teilhaben.
Beim Anblick des heutigen Morgenrots dachte ich an diesen wunderbaren Menschen und freue mich, dass er für kurze Zeit mein Leben streifte.

Erloschenes Feuer


Das Feuer,
an dem ich mich wärmte
in nächtlichen Stunden,
das loderte in meinen Augen,
das mich zu entzünden und
glühen versprach,
erlosch in dem Morgengrauen
eines südlichen Tages.
Asche
auf spärlichem Haufen,
kalter Rauch
in der Bläue des südlichen Himmels,
auf meiner Stirn
das Aschenkreuz.

(c) Annette Gonserowski

Swisméni fotiá.

I fotiá pu me zéstene tis óres tis níchtas,
flógise mésa sta mátia mu,
ipóschontan na me pirpolísi ke na m´anápsi,
ómos ésvise tin charawjí aftís tis nótias méras.
Mia midaminí fúchta stáchti,
kríos kapnós sto ble tu nótiu uranú,
sto métopó mou o stáchtinos stavrós.

Übersetzung: T. Papagiannopoulos

18. September 2016

Freundin


 
 
 
Freundin

Du lässt mich erden
ruhig sein
in Deiner Gegenwart.
Wie ein Baum
Wurzeln
in die Erde senkt,
voll Vertrauen wächst,
streck ich mich aus
in Deiner Ruhe,
werde weit und wach.
Worte kommen,
klar und mild.
Lachen,
lang verschüttet
breitet sich zaghaft aus.


(c) Annette Gonserowski

15. September 2016

Lesung im Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn


Literaturhotel Franzosenhohl
 


Schon heute möchte ich auf eine Lesung im wunderschönen Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn hinweisen.

Am
6.10.2016, um 14.30 Uhr
 
beginnt die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei dem die Autoren anwesend sind.

 Es lesen: Regina Lindemann, Helmut Rücker, Peter Teuchert und ich.

 Außer dem Ohren- und Gaumenschmaus ist es ein Genuss, in diesem tollen Literaturhotel zu weilen, viele ausgestellte Bücher und Dinge rund um das Buch zu betrachten. Ich bin immer wieder sehr, sehr gern dort.
Eine Anmeldung ist erwünscht, da nur maximal 50 Besucher teilnehmen können: 02371-820 720, oder per Mail: info@literaturhotel-franzosenhohl.de
Der Eintritt ist frei!

Mehr hier: http://www.literaturhotel-franzosenhohl.de/index.php/programm/veranstaltungs-kalender/details/397-autorenkreis-ruhr-mark

Adresse:
Literaturhotel Franzosenhohl
Danzweg 25,
58644 Iserlohn

Alle Autoren, besonders auch ich, würden uns über zahlreiche Besucher freuen!
 

12. September 2016

Herzliche Einladung zur Lesung



Wir würden uns über zahlreiche Besucher freuen!

9. September 2016

Heimat hier und dort





Sich nach dem Süden sehnen,
mit seinen Farben
unter dem Licht,
den knisternden Palmwedeln,
dem Meeresrauschen.

Sich nach der Heimat sehnen,
mit seinem Nebel
über den Wäldern,
dem prasselnden Regen,
das Zurren des Windes
an der verlässlichen Eiche.


 
(c) Annette Gonserowski

7. September 2016

Im Wald



 

Auf federndem Boden
gehen,
der dich trägt
in die Umarmung
der Bäume,
in die Geschichten
der Blätter,
in das Lachen
der Vögel,
in die Freiheit
der Wolken.
 
(c) Annette Gonserowski

6. September 2016

Nach der Lesung

Nach der Lesung

Heute lernte die ich Autorin Melanie Raabe kennen. Nach ihrer Lesung signierte sie ihre Bücher.
Schön, dieser hervorragend schreibenden und sehr zugewandten Autorin begegnen zu können.

30. August 2016

Augenblick des Lächelns

 



Als ich bei Dir war,
für den Augenblick des Lächelns,
wusste ich, was mir fehlte:
dieses leichte Ausatmen
als ich ankam,
das kaum merkbare,
so vertraute Blinzeln
in den Augenwinkeln,
der Wimpernschlag,
hinter dem das unnötige Wort
verborgen blieb,
dieses Lächeln,
das sich ausbreite.
über die Wangen,
von dort in das Herz
und überallhin,
bis alles so fröhlich war
und so leicht.


(c) Annette Gonserowski